|
Messe
Intersolar: Elevations- und Neigungsmessung ohne Getriebespiel
Neigungssensor der Gemac misst Elevations- sowie zukünftig
auch Azimutachse, steigert damit die Effizienz und senkt
Materialkosten. Der Sensor wird auf dem Messestand der Gemac
C4.119 der Intersolar, vom 08. - 10. Juni 2011 in München
präsentiert.
Genauigkeiten
von mindestens 0,5 Grad bei direkter und einfacher mechanischer
Ankopplung an den Solarkollektor ermöglichen die
Neigungssensoren der GEMAC - Gesellschaft für
Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH. Sie messen unabhängig vom
Antriebs- und Getriebespiel des Nachführsystems den optimalen
Winkel zur Sonne. Mit nur einem Sensor können derzeit
Elevations- und zukünftig auch die Azimut-Achse erfasst werden.
Diese kombinierte Messung des Horizontalkippwinkels und der
Schwenkbewegung direkt an der Rückseite der Kollektoren, anstatt
mit einem integrierten Drehgeber am Getriebe, hat für den
Anlagenbetreiber Vorteile: So sind Winkelabweichungen
minimierbar, weil mechanische Toleranzen, wie etwa das
Getriebespiel, oder äußere Umwelteinflüsse, wie beispielsweise
Wind, detektiert und ausgeglichen werden können. Zudem ist die
externe Anbringung eines Neigungssensors kostengünstiger, er ist
einfach zu montieren und bei Bedarf leichter austauschbar. Die
Absolutwerte liefert der Neigungssensor ohne Referenzfahrt.
Eine wichtige Rolle spielen diese Neigungssensoren im Einsatz
bei thermischen und photovoltaischen Konzentratoren. Das sind
neueste Solartechniken, die durch Lichtbündelung die
Energiedichte erhöhen und Kosten senken. Bei einer optimalen
Sonnenausrichtung der Panels beziehungsweise parabolischen
Spiegel kann ein Wirkungsgrad bis zu 40 Prozent erreicht werden.
Hinweis an die Presse: Sie können 2 themenbezogene Bilder
anfordern, 1. Motiv: Neigungssensor für die Messung der
Elevations- sowie zukünftig auch Azimutachse an
Solarkraftanlagen (Fotomontage, Hintergrund: Rainer Sturm,
www.pixelio.de); 2. Motiv: Produktbild Neigungssensor im
Kunststoffgehäuse.
Antje Brabandt
26. April 2011 |